Glossar

Hier erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe die im Bereich von Schiess Veranstaltungen relevant sind. Sei es beim Wurfscheibenschießen (bekannt als Tontaubenschießen), beim Großkaliberschießen oder beim Schießen mit „Spezialwaffen“.

Wenn es trotzdem noch Unklarheiten geben sollte, schreiben Sie uns jederzeit gern eine Email!

Eine Büchse ist im Fachjargon eine Waffe, welche eine Kugelpatrone abfeuert. Dieses bedeutet, dass lediglich ein einzelnen Projektil durch die Treibladung der Patrone aus der Hülse löst und somit ein gezielter Schuss abgegeben werden kann. Es kann sich hierbei um einen Repetierer, eine halbautomatische Waffe, oder eine Kipplaufwaffe handeln.

Eine Flinte ist ein Gewehr, welches dazu dient Schrotpatronen abzufeuern. Es gibt sogenannte Selbstladeflinten oder Kipplaufflinten.
Flinten sind mit sogenannten Chokes am Ende des Laufes versehen, wodurch die Streuung beeinflusst wird. Je enger der Choke ist, umso länger bleibt die Schrotgarbe zusammen. Die Deckung der einzelnen Schrote kann hierdurch gesteuert werden.
Schrot beschreibt die Patrone bzw. deren Inhalt. In einer Schrotpatrone gibt es je nach Schrotstärke und “Inhalt” zwischen 300 und 600 einzelner Schrotkugeln. Diese streuen je nach Choke (Laufverengung) ca. 30 cm auf ca. 35 m.
Es gibt Schrot in verschiedenen Kalibern, wobei das weltweit gängigste Kaliber “12” ist.
Bei zunehmender Entfernung erhöht sich die Streuung, sodass die einzelnen Schrote keine genügende Deckung mehr bieten, sodass selbst “getroffene Ziele” nicht zerstört werden müssen.
Die maximale Schussentfernung sollte ca. 35 m betragen.
Wurfscheiben oder Tontauben haben eine Größe von: Durchmesser von 110 mm, eine Höhe von 25 mm und ein Gewicht von 105 g.
Beim jagdlichen Trap beschießen die Schützen insgesamt 15 Wurfscheiben. Im Unterschied zum Sportlich Trap wird die Wurfscheibe nicht mündlich abgerufen, sondern durch sogenanntes Abwinken angefordert. Der Unterschied ist die Entfernung von der Bunkerkante und dass beim Jagdtrap der Gewehrschaft am Beckenknochen angestellt wird und die Mündung sich etwa in Augenhöhe befindet. Die Wurfrichtung der Scheiben ist festgelegt, die vor dem Wettkampf ausgelost und eingestellt werden. Beim jagdlich Trap steht der Schütze 11 m von der Wurfmaschine entfernt. Wettkämpfe schießt man in sogenannten Rotten, bestehend aus je sechs Schützen. Die im Wettkampf maximal zulässige Schrotladung beträgt 24 Gramm pro Schuss bei einem Schrotdurchmesser von maximal 2,5 mm. Verwendet werden bis heute nahezu ausschließlich Bleischrote. Die Verwendung von Stahlschroten hat sich aus Sicherheitsgründen (gefährliche Abpraller durch das harte Material) nicht durchgesetzt. Die besten Gewehre dafür sind Bockflinten mit Einabzug. Als Treffer wird gewertet, wenn die Schiedsrichter nach dem Schuss und während der Flugphase der Scheibe erkennen können, dass sich ein sichtbares Stück von der Scheibe löst. (c) Wikipedia
Beim jagdlichen Skeet werden von den Ständen 1, 3, 4 und 5 jeweils einzelne Wurfscheiben von jeder Wurfmaschine beschossen. Von den Ständen 2, 6 und 7 wird eine Dublette beschossen und zusätzlich von Stand 7 eine abfliegende einzelne Wurfscheibe. Bei den Dubletten werden beide Maschinen gleichzeitig ausgelöst. So kann der Jagdschütze maximal 15 Treffer erzielen, die mit je fünf Punkten bewertet werden. Der Schütze ruft die Wurfscheibe lautlos durch ein sogenanntes Abwinken ab. Dabei muss die Waffe deutlich sichtbar vertikal einmal geschwenkt werden. Eine Zeitverzögerung wie beim sportlichen Skeet existiert nicht. Mannschaften für Teamwettbewerbe bestehen in der Regel aus drei Schützen.
Allgemein werden Flinten in den Kalibern 12, 16, und 20 verwendet, wobei nicht nur Bock- sondern auch Querflinten eingesetzt werden. Beim jagdlichen Wettkampf darf die Flinte zwischen Skeet und Trap nicht gewechselt werden. Wegen der oft kurzen Schussentfernungen beim Skeet werden daher meist sogenannte Streupatronen verwendet, bei denen in der Schrotladung (üblich 2,0 mm Korndurchmesser) ein Streukreuz enthalten ist, das für eine stärkere Auffächerung der Schrotgarbe sorgt. Die jagdlichen Wettkämpfe werden in Deutschland durch den Deutschen Jagdschutz-Verband organisiert. (c) Wikipedia
Jagdparcours oder auch Sporting ist die hohe Kunst des Flintenschießens.

Bei dieser Disziplin des Wurfscheibenschießens handelt es sich um die Simulation der Jagd auf Niederwild (wie Ente, Fasan, Taube, Hase). Sie unterscheidet sich von Skeet und Trap vor allem dadurch, dass es keine vorgegebenen Standorte der Wurfscheibenmaschinen oder der Flugbahnen gibt.

Jeder Schütze schießt auf eine festgelegte Anzahl von einzelnen Wurfscheiben (Einzeltaube) sowie eine oder mehrere Dubletten. Bei internationalen Wettkämpfen werden häufig von einem Standpunkt aus drei Einzeltauben und eine Dublette, welche sich aus diesen zusammensetzt, beschossen.

Folgende Arten von Dubletten sind möglich:

Auf Schuss: Wenn der Schuss auf die erste Wurfscheibe gefallen ist, wird die zweite gestartet.
Simultan: Beide Wurfscheiben werden gleichzeitig gestartet.
Raffahle: Aus einer Maschine werden direkt hintereinander zwei Wurfscheiben gestartet.
Eine Wurfscheibe gilt als getroffen, wenn sich von ihr sichtbare Splitter lösen. Einzeltauben können vom Schützen zweimal beschossen werden. Für die Ergebnisfindung ist es unerheblich, ob die Wurfscheibe mit dem ersten oder dem zweiten Schuss getroffen wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Disziplinen kann der Schütze auch bei den Dubletten weitestgehend wählen, welche Wurfscheibe er beschießt. Hat er beispielsweise die erste Wurfscheibe mit dem ersten Schuss verfehlt, so kann er sie erneut beschießen. Ebenfalls werden die Bauerndubletten (beide Wurfscheiben der Dublette werden mit nur einem Schuss getroffen) als Treffer gewertet.

Anders als beim Trap muss der Schütze die Flinte im so genannten Jagdanschlag halten. Der Schaft wird dabei in einem bestimmten Mindestabstand unterhalb der Schulter gehalten. Erst wenn der Schütze die Wurfscheibe abgerufen hat und diese sichtbar ist, darf richtig angeschlagen werden.

Nach dem mündlichen Abruf durch den Schützen können eine bis drei Sekunden vergehen, bevor die Wurfscheibe sichtbar wird.

Beschossen werden sämtliche Arten von Wurfscheiben (Standard, Midi, Mini, Segeltaube (Battue), Rollhase und Rocket). Hat die Wurfscheibe eine parabolartige Flugbahn und befindet sich dabei in einer vertikalen Lage, so wird sie häufig als Parabol oder Looper bezeichnet und eine sehr steil steigende Wurfscheibe wird oft Teal oder Candle (Kerze) genannt. (c) Wikipedia

Die Kugeldisziplinen bestehen aus 4 verschiedenen Disziplinen.

1.) Rehbock, 100m, stehend angestrichen
–> Es gibt einen festen Stab, an dem man sich mit einem Arm festhalten kann und somit Stabilität in den Schuss zu bekommen. Die Zielscheibe hat die Silhouette eines Rehbockes.

2.) Überläufer, 100m, stehend freihändig
–> Man schießt stehend freihändig auf eine Silhouette in Form eines Wildschweines.

3.) Fuchs, 100m, liegend
–> Man kann sich bequem auf eine Liege legen und das Gewehr mit aufgelegten Ellbogen liegend schießen. Es dürfen jedoch keine Hilfsmittel wie Zweibein oder ähnliches genutzt werden.

4.) laufender Keiler, 50m
–> Hier schießt man auf eine Scheibe, die die Silhouette eines Wildschweines hat. Diese Scheibe ist beweglich und muss auf einer „Schneise“ beschossen werden.

Das Wort Großkaliber beschreibt größere Kaliber im Büchsenschießen, die nicht in den Bereich Kleinkaliber fallen. In der Regel sind dieses alle Patronen, die über eine Zentralfeuerzündung verfügen.
Als Kleinkaliber wurden bis in die 1950er Jahre alle Patronen mit einem Geschossdurchmesser unter 7 mm bezeichnet. Hauptsächlich werden die Patronen im Kaliber .22 (5,6 mm) bezeichnet, sofern sie über Randfeuerzündung verfügen. Kleinkaliber-Patronen zeichnen sich auch durch ihren günstigen Preis und ihren geringen Rückschlag aus. Beispielpatronen sind die .22lfb oder die .22WMR.
Die Patrone .22lfb ist die typische Kleinkaliberpatrone, die auch im Biathlon genutzt wird.
Junggesellenabschiede, Firmenfeiern etc. sind absolut kein Problem, solange sich der Alkoholkonsum auf die Zeit nach dem Schießen beschränkt. Alkoholkonsum ist streng untersagt!
Weiter sollte man über normale physische Voraussetzungen verfügen und volljährig sein.
Jeder ist willkommen! Ob jung, alt, weiblich oder männlich!